Das neue ICE-Werk

Bahn-Metropole Nürnberg

Über das Projekt

In Nürnberg plant die Deutsche Bahn ihr neuestes ICE-Instandhaltungswerk: Rund 35 bis 45 Hektar Betriebsfläche auf einem Grundstück mit einer Länge von rund 3.200 bzw. 4.450 Metern. Das Herzstück bildet eine rund 480 Meter lange Halle mit sechs Gleisen, in der jeden Tag bis zu 25 ICE-Züge für einen zuverlässigen Fernverkehr gewartet und instandgesetzt werden können.

Aktuelles

Infoveranstaltung: Aufzeichnung und Präsentation online

Am gestrigen Abend informierte die DB in einer virtuellen Infoveranstaltung über das Projekt und das letzte Woche eingeleitete Raumordnungsverfahren. Auch die Regierung von Mittelfranken war bei der Veranstaltung zugeschaltet und beantwortete Fragen von Bürgerinnen und Bürgern.

Aktuelles

Heute Infoveranstaltung zum Raumordnungsverfahren

Am heutigen Dienstag, 10. Mai um 18 Uhr findet eine virtuelle Infoveranstaltung zum Raumordnungsverfahren statt. Darin stellt die DB das Projekt sowie die Unterlage vor. Zusätzlich erläutert die Regierung von Mittelfranken den Ablauf des Verfahrens sowie beantwortet Fragen dazu.

Aktuelles

Raumordnungsverfahren startet

Die Regierung Mittelfranken hat das Raumordnungsverfahren zum neuen ICE-Instandhaltungswerk im Raum Nürnberg für die drei Standorte MUNA Feucht, den Bereich südlich davon sowie Allersberg/Pyrbaum/Roth eingeleitet.

Aktuelles

Standortvorschlag Hafen: verfügbare Flächen reichen nicht aus

Die Idee, das geplante ICE-Instandhaltungswerk der DB im Bereich des Nürnberger Hafens zu realisieren, wird seit einigen Wochen öffentlich diskutiert. Die Prüfungen der DB zu diesem Vorschlag sind nun abgeschlossen.

Blog

Neuzugang in der ICE-Flotte: Der ICE 3neo

Die ICE-Flotte der DB wächst: Kürzlich wurde in Berlin der ICE 3neo als aktueller Neuzugang in der Fernverkehrsflotte feierlich vorgestellt. Der ICE 3neo wird zukünftig auch durch Nürnberg fahren. Er wird somit im geplanten ICE-Werk in der Region ein häufiger Gast werden.

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Nutzen für die Region

Das neue Werk gibt dem Raum Nürnberg starke wirtschaftliche Impulse: 450 neue Arbeitsplätze entstehen hier, für Elektroniker:innen, Mechatroniker:innen, Ingenieur:innen und viele weitere Berufsbilder. Und schon bevor die ersten ICE in die Wartungshalle rollen, werden positive Effekte spürbar: Besonders regionale Anbieter sind aufgerufen, sich an den Ausschreibungen für den Bau des Werks und allen damit zusammenhängenden Leistungen zu beteiligen.

 

Der Standort für das neue Werk ist geschichtsträchtig: Vor fast 200 Jahren fuhr hier die erste Dampflok auf deutschem Boden. Nürnberg hat sich seitdem zu einem zentralen Knoten im deutschen und europäischen Schienennetz entwickelt, zuletzt durch die Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke München–Berlin. Das ist auch der Grund, warum die Bahn bereits drei andere Bahnwerke in der fränkischen Metropole betreibt.

Nachbau der Dampflok „Adler“ aus dem Bestand des DB Museum bei einer Festveranstaltung (Bild: DB AG - Barteld Redaktion & Verlag)

Umweltschutz

Als eine der europaweit umweltfreundlichsten Anlagen seiner Art wird das Nürnberger ICE-Werk vollständig CO2-neutral betrieben: Photovoltaik erzeugt Strom für den Betrieb, die Warmwassererzeugung erfolgt über Solarthermie. Eine besonders gedämmte Gebäudehülle sorgt für einen niedrigen Energieverbrauch.

Aber der Nutzen für Klima und Umwelt wird vor allem auf einer anderen Ebene deutlich: Eine starke Schiene ist der Schlüssel zur erfolgreichen Verkehrswende. Eine gut ausgestattete und funktionstüchtige ICE-Flotte bildet das Rückgrat des klima- und umweltfreundlichen Fernverkehrs der Bahn. Mit ihr können wir eine attraktive und zuverlässige Alternative zum Straßenverkehr schaffen. Das neue Werk in Nürnberg wird dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.

 

Auch bei Planung und Bau haben wir Umweltaspekte immer im Blick: Wir untersuchen im Vorfeld der Genehmigungsverfahren genau, welche Auswirkungen das neue Werk auf seine Umgebung haben wird. Den Flächenverbrauch reduzieren wir ebenso auf das absolut nötige Minimum wie die Beeinträchtigung von Lebensräumen heimischer Tiere und Pflanzen. Wo sich Eingriffe trotz aller Bemühungen nicht verhindern lassen, schaffen wir gleichartigen Ausgleich. Auch dem Thema Lärm kommt in einer so dicht besiedelten Metropolregion wie Nürnberg eine besondere Bedeutung zu. Von Beginn an planen wir so, dass Bau und Betrieb möglichst leise vonstattengehen können.

Foto: Fotolia/Schulz Foto

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