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Foto: DB AG/Pablo Castagnola

Zu Gast bei der Bürgerversammlung in Harrlach

Am gestrigen Mittwoch war das Projektteam des neuen ICE-Werks im Raum Nürnberg auf Einladung der Stadt Roth zu Gast bei einer Bürgerversammlung im Rother Stadtteil Harrlach. Der Gastgeber Bürgermeister Ralph Edelhäußer begrüßte rund 100 Bürgerinnen und Bürger am Harrlacher Sportplatz.

Projektleiter Carsten Burmeister spricht auf der Bühne am Sportplatz in Harrlach.

Carsten Burmeister, Projektleiter der DB für das neue ICE-Werk im Raum Nürnberg, warf in seinem Vortrag zunächst einen Blick auf die Hintergründe des Projektes. Um Klimaschutz und eine Mobilitätswende in Deutschland zu erreichen, ist der Ausbau des klimafreundlichen Fernverkehrs auf der Schiene von zentraler Bedeutung. Dazu ist eine Vergrößerung der ICE-Flotte erforderlich. In der Folge werden zusätzliche ICE-Werke in Deutschland benötigt. Auch auf die Entscheidung für den Raum Nürnberg sowie den bisherigen Ablauf der Standortsuche ging Burmeister ausführlich ein.

Zudem gab der Projektleiter einen Ausblick auf den weiteren Prozess: Derzeit werden die Untersuchungen und Gutachten in Vorbereitung auf das Raumordnungsverfahren finalisiert. Im Raumordnungsverfahren prüft die Regierung von Mittelfranken, ob die eingereichten Standorte raumverträglich sind. Das Raumordnungsverfahren ist ausdrücklich kein Genehmigungsverfahren, es schließt also nicht mit einer Baugenehmigung ab. Es ist vielmehr eine Vorstufe davon, eine Art behördliches „Gutachten“. Die Basis bilden Gutachten aus der Umwelt- und Raumplanung sowie technische Planungen – beides auf einer weniger detaillierten Ebene. In Harrlach waren erste Zwischenerkenntnisse aus den Untersuchungen in Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens Thema: So wurden die Themen Schall, Licht und der Wasserbedarf genauer erläutert.

In einem zweiten Teil beantwortete Projektleiter Burmeister zahlreiche Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Schwerpunkt der Fragen waren der Ablauf der Standortsuche für das Werk, mögliche Alternativen sowie die Themen Wald, Lärm und Wasser.

Das Projektteam wurde bereits von weiteren Kommunen zu ähnlichen Veranstaltungen eingeladen. Unabhängig von diesen Veranstaltungen der Städte und Gemeinden, bei denen die DB nur zu Gast ist, bietet das Projekt bald auch wieder eigene Dialogformate an. Details und konkrete Termine folgen in Kürze auf dieser Webseite.

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