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Foto: DB AG/Pablo Castagnola

Neuzugang in der ICE-Flotte: Der ICE 3neo

Die ICE-Flotte der DB wächst: Kürzlich wurde in Berlin der ICE 3neo als aktueller Neuzugang in der Fernverkehrsflotte feierlich vorgestellt. Der ICE 3neo wird zukünftig auch durch Nürnberg fahren. Er wird somit im geplanten ICE-Werk in der Region ein häufiger Gast werden.

Mit dem ICE 3neo wächst die ICE-Flotte der DB bis Ende des Jahrzehnts auf insgesamt rund 450 Züge. Das tägliche Platzangebot für die Fahrgäste im Fernverkehr der DB steigt mit den 73 neuen Zügen um weitere 32.000 Sitze. Mit diesem Flottenzuwachs hat die DB künftig die Kapazität, bis 2030 den für den Deutschlandtakt vorgesehenen Fahrplan zu fahren. Ende dieses Jahres sind die ersten ICE 3neo für die Fahrgäste im Einsatz. Die neuen Züge werden zuerst zwischen Nordrhein-Westfalen und Süddeutschland über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main unterwegs sein.

 

Der ICE 3neo

  • 439 Sitzplätze
  • 320 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • ca. 460 Tonnen Leergewicht
  • 220.000 ICE-Sitzplätze gibt es bis 2026

 

Der neue ICE 3neo bietet zahlreiche Neuerungen für einen verbesserten Komfort:

  • Mobilfunkdurchlässige Scheiben für stabilen Empfang
  • Acht Fahrradstellplätze in jedem Zug
  • Neu gestaltete Gepäckregale mit mehr Stauraum
  • Eine Beleuchtung mit tageszeitabhängig wechselnden Farbtönen
  • Tablethalter und Steckdosen an allen Plätzen, auch in der 2. Klasse
  • Zusätzliche Türen für den schnelleren Ein- und Ausstieg an Bahnhöfen
  • Ein neuer Hublift für einen leichteren Zustieg für Rollstuhlfahrer:innen

Fensterscheiben im neuen ICE sichern guten Empfang

Der neue ICE ist der erste Hochgeschwindigkeitszug der DB, der mit mobilfunkdurchlässigen Fenstern ausgerüstet wird. Diese im Hightech-Verfahren hergestellten Fensterscheiben sorgen für guten Mobilfunkempfang im Zug. Die Fensterscheiben eines ICE sind mit einer dünnen Metallschicht versehen, die Sonnenstrahlung fernhält. Auch Mobilfunkwellen gelangen nur schwer durch die Metallschicht ins Zuginnere. In diese wärmeisolierende Metallschicht der Fenster wird nun ein feines Raster gelasert, damit die Mobilfunkwellen ins Wageninnere gelangen.

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