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Foto: DB AG/Pablo Castagnola

Mensch und Natur im Fokus: Bürgerdialoge zum ICE-Werk gehen in nächste Runde

Nächste Runde im Bürgerdialog der Deutschen Bahn (DB) zur Standortsuche für ein neues ICE-Werk im Raum Nürnberg: Nachdem im September die möglichen Standorte für das Werk weiter reduziert wurden, soll es nun einen genaueren Einblick in die Planungen für das neue Werk und einen umfassenden Austausch mit den Menschen an den drei verbleibenden Standorten geben.

Mensch und Natur im Fokus

In der nächsten Dialog-Runde stehen vor allem die Themen im Fokus, die für die Menschen vor Ort besonders wichtig sind: Ein externer Schallgutachter erläutert die Schallquellen des Werks und ordnet deren Auswirkungen ein. Zusätzlich werden die Untersuchungen zum Artenschutz, beispielsweise die Erfassung von Tierarten an den Standorten, durch eine Umweltexpertin vorgestellt. Der DB-Projektleiter erklärt außerdem, wie die geplante Werksgröße zustande kommt. Zudem möchte die DB einen noch besseren Eindruck vom geplanten ICE-Werk vermitteln. In einem Video wird dazu ein typischer Ablauf für einen ICE im Werk gezeigt und die verschiedenen Werksbereiche erklärt.

ICE-Werk ist wichtiger Motor für Klimaschutz

Der Nutzen des ICE-Werks für eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes und damit für die Klima- und Verkehrswende in Deutschland ist immens. Durch die im ICE-Werk gewarteten bis zu 25 Züge pro Tag können rund 375.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Die DB arbeitet intensiv daran, die unvermeidbaren Auswirkungen für die Natur durch den Bau zu reduzieren. Auch zu diesem wichtigen Thema gibt die nächste Runde im Bürgerdialog einen Eindruck.

Digitaler Infomarkt und Bürgersprechstunden

Am Montag (18. Oktober) öffnet ein Digitaler Infomarkt zum neuen ICE-Werk im Internet. Dort wird es in Videos, Grafiken und kurzen Texten einen Einblick in das geplante ICE-Werk und in die Standortsuche geben. Der Digitale Infomarkt ist ab 18. Oktober rund um die Uhr über die Projekt-Webseite erreichbar.

Für Rückfragen oder bei weitergehendem Gesprächsbedarf steht das Projektteam ebenfalls ab dem 18. Oktober Rede und Antwort. Dazu können direkt im Infomarkt Fragen gestellt oder Termine für telefonische Sprechstunden gebucht werden.

Im November finden zudem persönliche Bürgersprechstunden vor Ort statt:

Dienstag, 02. November          Feucht, Rathaus
Mittwoch, 03. November         Allersberg, Gilardi-Saal
Donnerstag, 04. November      Wendelstein, Neues Rathaus
Mittwoch, 10. November         Harrlach, Feuerwehrhaus
Donnerstag, 18. November      Pruppach, Gemeinschaftshaus

Für die Bürgersprechstunden ist eine Reservierung erforderlich – entweder über die Projekt-Webseite oder per Telefon unter 0911/219-4091 (Anmeldung ab 18. Oktober zu den üblichen Bürozeiten). Weitere Termine werden bei Bedarf ergänzt.

direkt zum digitalen Infomarkt

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